Geschichte

1848 wurde Bernardo Eunom Philippi, ein Deutscher Unternehmer, der im Süden unseres Landes lebte, von der Chilenischen Regierung ermächtigt, in Deutschland über umfangreiche, fruchtbare Gebiete zu berichten. Er sollte seine Landsleute überzeugen, sich in Chile anzusiedeln. In der Folge liessen sich um 1850 die ersten deutschen Familien in Osorno nieder und erhöhten damit die damals geringe Zahl der Einwohner.

Die Ansiedler sorgten sich um die Erziehung ihrer Nachkommen, da Bildung für sie ein grundsätzlicher Wert für die Entfaltung und Entwicklung ihrer Kinder darstellte.

So entstand 1854 die Idee, eine Erziehungseinrichtung zu gründen. Diese sollte den Jugendlichen eine Ausbildung und Erziehung bieten, die es ermöglichte, die deutsche Sprache zu pflegen und die Traditionen und die Kultur ihres Heimatlandes zu bewahren.

37 deutsche Siedler unterstützten das Vorhaben durch freiwillige Beiträge. Dank weiterer grosszügiger Spenden konnte sich die Schule im Laufe der Jahre im Zentrum der Stadt niederlassen und gemäss den Bedürfnissen der Gemeinschaft entwickeln.